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OV-Gebäude im Auchtergrund

Der Ortsverein hat seit dem Jahre 2000 sein Domizil im Talhaus, Im Auchtergrund 1. Dort befindet sich auch die Rettungswache.

Rede des 1. Vorsitzenden Georg Seiler
anläßlich der Einweihung am 25. Februar 2000:

"Meine sehr verehrten Damen und Herren,

zur Einweihung  unserer Neubauten „Rettungswache Talhaus und Haus des DRK-Ortsvereins“darf ich Sie namens des DRK Kreisverbandes Mannheim und des Ortsvereins Hockenheim recht herzlich willkommen heißen. Es freut uns, daß Sie unserer Einladung so zahlreich gefolgt sind. Damit bringen Sie die Verbundenheit zum Deutschen Roten Kreuz zum Ausdruck.

Ich begrüße

Herrn Bürgermeister Schrank mit Gattin, die Landtagsabgeordnete Frau Rosa Grünstein, die Vizeprädidentin des DRK-Landesverbandes BW, Frau Dr. Färber, unseren Kreisvorsitzenden Herrn Bürgermeister Riehl, die Herren Bürgermeister Baust, Göck, Hestermann, Huckele, Klein, Wirnshofer und Dallinger, den Ehrenbürger Herrn Adolf Stier, die Damen und Herren des neuen und „alten“ Gemeinderates, die Mitarbeiter des Stadtbauamtes, an der Spitze Herrn Stadtbaudirektor Stulken, die Amtsleiter der Stadt Hockenheim, unsere anwesenden Ehrenmitglieder, die Herren Kraft, Beer, Hoffmann, die Vertreter der Kreis- und örtliche Feuerwehr, die Herren Reinhardt und Auer, Herrn Polizeirat Hans Becker von der PD Heidelberg, die Mitglieder des DRK-Kreisvorstandes und der Kreisbereitschaftsleitung, die Mitglieder des Bereichsausschußes Rettungsdienst, die Vertreter des DRK-Rettungsdienstes mit ihrem Rettungsdienstleiter Herrn Gramlich, den DRK-Kreisgeschäftsführer Herrn Heilig, den DRK-Nachbarkreisverband Heidelberg, Herrn Schilhab, die Vertreter der Kirchen, Schulen und Banken, die Vertreter unserer leitenden Rennärzte, den Präsidenten des Badischen Motorsport-Clubs und mein Kollege in der Geschäftsführung beim Hockenheimring, Herrn Dieter Herz, Vertreter der Baufirma Bilfinger & Berger und Lieferanten, die Vertreter der Presse, die Aktiven und alle die ich nicht absichtlich vergessen habe.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Gäste,

während der letzten fünf Jahre habe ich viele neue Erfahrungen gesammelt, die ich ohne das Amt als Vorsitzender des Ortsvereins sicherlich nicht gemacht hätte. Ich habe Menschen kennengelernt, die – über alle Grenzen hinweg – mindestens eine Gemeinsamkeit haben: Sie alle gehören der weltumspannenden Gemeinschaft des Roten Kreuzes an. Sie möchten Menschen, die in Not sind, beistehen, ganz im Sinne des Rotkreuzgründers Henry Dunant. In der Bundesrepublik haben wir dies zuletzt in erschütternder Weise nach den fürchterlichen Zugunglücken in Eschede und Köln erlebt. Die Katastrophen haben gezeigt, wie notwendig schnelle und professionelle Hilfe ist. Die Hilfe ist oft nicht spektakulär, aber wirksam. Ob im Rettungsdienst, in unseren Bereitschaften, im Jugendrotkreuz oder in der Sozialarbeit stehen die Rotkreuzler bereit, um anderen Menschen beizustehen, wenn sie Unterstützung brauchen. Das ist Dienst im Zeichen der Menschlichkeit. Das Kapital des Roten Kreuzes sind die ehrenamtlichen und die hauptamtlichen Helferinnen und Helfer, dessen müssen wir uns stets bewußt sein. In ihre Leistungen und in ihr Engagement setzen unsere Spender Vertrauen, wenn sie unsere Arbeit unterstützen.

Das Ehrenamt ist das Herzstück unserer Hilfsorganisation, das entsprechend vom Hauptamt unterstützt sein will. Wir müssen alles daransetzen, das Ehrenamt im Roten Kreuz auch für die kommenden Generationen attraktiv zu gestalten. Und wir müssen daran arbeiten, daß sich die Partnerschaft zwischen Ehrenamtlichen und Hauptamtlichen weiterhin positiv entwickelt.

Daß wir an einem Strang ziehen, wird nun in unseren Neubauten verdeutlicht. Die Rettungswache und der Ortsverein haben ein gemeinsames Domizil.

Bereits im Jahre 1995 wurde der Wunsch der Aktiven laut, das ehemalige DRK-Heim in der Heidelbergerstraße zu sanieren und zu erweitern. Das Gebäude war für den Ortsverein und die Rettungswache zu klein und nicht mehr zeitgemäß. Daraufhin erstellte uns der Architekt Volker Grein, dankenswerterweise ohne Entgelt, eine Vorplanung, dessen Ergebnis uns dazu bewegte, auch einen Neubau in Erwägung zu ziehen.

Der glückliche Umstand, nämlich die Empfehlung des Bereichsausschusses Rettungsdienst mit Vertretern von Hilfsorganisationen und Krankenkassen, die Rettungswachen Hockenheim und Schwetzingen zusammenzulegen, führte beim Ortsverein dann auch zur Entscheidung, das Anwesen in der Heidelbergerstraße zu verkaufen und zusammen mit dem Kreisverband einen Neubau zu erstellen.

Auf Vorschlag von Herrn Bürgermeister Gustav Schrank und vor allem wegen der zentralen Lage zur B36 wurde für das Bauvorhaben dieses Gelände im Auchtergrund im Talhaus ausgewählt. Die Planung übernahm nun die Stadtverwaltung unter der Federführung von Herrn Stadtbaudirektor Stulken. Der Gemeinderat beschloß in seiner Sitzung am 16.7.1997 die Überlassung des Geländes in Erbpacht und gewährte dem Ortsverein für dessen Neubau einen Zuschuß von 25 % zu den Investitions- und Einrichtungskosten. Gleichzeitig wurde beschlossen, daß die Bauplanung und Überwachung die Stadt Hockenheim übernimmt. Nach dem erfreulichen Beschluß des Gemeinderats und der Zusage des Kreisverbandes, das Projekt finanziell zu unterstützen, stimmten die Mitglieder des Ortsvereins dem Bauvorhaben zu. Zur Finanzierung des Projektes trug der Verkauf des Anwesens in der Heidelbergerstraße bei.

Das Bauvorhaben wurde ausgeschrieben. Dem billigsten Bieter, der Firma Bilfinger & Berger, wurde der Auftrag in schlüsselfertiger Ausführung erteilt. Der Spatenstich fand am 30.11.1998 statt, begonnen wurde mit dem Bau im Februar 1999. Sieht man einmal von 2 Tagen ab, an denen das Dach uns einige Sorgen brachte, kann festgestellt werden, daß die Neubauten zu unserer vollsten Zufriedenheit erstellt wurden. Im Dezember letzten Jahres konnte die Rettungswache ihren Dienst aufnehmen und der Ortsverein in sein neues Domizil einziehen. Zahlen und Fakten über das Bauprojekt erfahren Sie nachher von Herrn Stulken.

Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Gäste,

von Seiten des Ortsvereins möchte ich mich nun recht herzlich bei allen bedanken, die zum Gelingen des Projektes beigetragen haben.

Mein 1. Dank gilt dem Bürgermeister Herrn Gustav Schrank mit seinem neu gewählten, aber auch „alten“ Gemeinderat, ohne dessen finanzielle und personelle  Hilfe der Neubau nicht möglich gewesen wäre. Ein Glücksfall war für uns der Stadtbaudirektor Herr Wilhelm Stulken, der oft auch außerhalb seiner Dienstzeit an der Baustelle zu finden war. Die Planung war durchdacht, die Abwicklung mit der Baufirma klappte vorzüglich. Dem Stadtkämmerer Herrn Werner Zimmermann danke ich für die Akontozahlungen, die Endabrechnung muß noch vorgenommen werden. Unser Dank gilt auch Herrn Degen, der für den Außenbereich verantwortlich war. Vielen Dank an alle Helfer im Stadtbauamt und den Amtsleitern für ihre unbürokratische Hilfe. Dank sagen möchten wir allen am Bau beteiligten Firmen, die direkt mit uns oder mit der Firma Bilfinger & Berger ein Vertragsverhältnis hatten. Ich danke dem Bauleiter von Bilfinger & Berger, Herrn Gerdsmeier für die gute Zusammenarbeit und Unterstützung. Ein besonderer Dank gilt dem Kreisverband mit dem Vorsitzenden Herrn Bgm. Riehl. Er hat es verstanden, die Projekte in die richtigen Bahnen zu lenken, auch für die finanzielle Unterstützung unserer herzlicher Dank. Abschließend danke ich unseren Aktiven, der Vorstandschaft und ganz besonders dem Leiter der Rettungswache und 2. Vorsitzenden im Ortsverein, Herrn Siegmar Hagmann, der vor Ort Chef des Bauvorhabens war und viel Freizeit aufbringen mußte.

Der Hockenheimer Ortsverein hat derzeit 70 aktive Mitglieder und 10 Jugendrotkreuzler. Bleibt abschließend zu hoffen, daß künftig viele junge Menschen den Weg zum Roten Kreuz finden. Ein neues attraktives Domizil haben wir für sie geschaffen. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit."